Mitte der achtziger Jahre gelang Lambert ein seltener Spagat: Die Verbindung der etwas verblichenen Grandezza eines Kronleuchters mit der neuesten Lichttechnik, dem Halogen - La Fontaine. Endlich gab es wieder den großen Leuchter für hohe Räume und große Tische, alte Pracht und Festlichkeit, verbunden mit Anleihen aus dem Hightech-Bereich. Klassisch ist die S-Form der Arme, die übrigens bereits am Ende des Mittelalters in Flandern verbreitet war. Modern ist dagegen die Niedervolt-Technik, mit der die einzelnen 20 Watt starken Kaltlichtspiegel betrieben werden. Den unerlässlichen Trafo versteckte Thomkins einfach im Deckenbaldachin.
La Fontaine, der große Kronleuchter mit sechs Armen, ist der klassische Mittelpunkt im Raum. Seine 18 Lichtspiegel strahlen seitlich und nach unten ab. Die achtarmige Version ist etwas schmaler und lenkt das perlmuttfarbene Licht aus ihren 16 Lichtspiegeln vor allem nach unten. Deshalb hängt dieser Kronleuchter gut über großen Tischen. Zur Familie La Fontaine gehören auch kleinere Mitglieder, ein 3- und 6-armiger Kronleuchter, alle beide mit jeweils 9 nach unten gerichteten Lichtspiegeln. Sie eignen sich als Tischbeleuchtung für kleinere Tafeln. Die Wandleuchte mit einem Arm und drei Lichtern bringt Halogen vor allem in die Diele. Am besten als Paar oder gleich als größere Gruppe. Alle Leuchter sind - mit Ausnahme der Wandleuchte - in Sonderlängen lieferbar, verkürzt oder verlängert. Unter dem verschiebbaren Deckenbaldachin verbergen sich die für die Montage notwendigen Lüsterklemmen und Haken. Wen das Summen des Dimmers und Trafos stört, der sollte besser darauf verzichten und anstelle des Dimmers einen Zweistufenschalter verwenden. Defekte Birnen sollten sofort ausgewechselt werden. Der verwendete Edelstahl ist grundsätzlich unverwüstlich.
Design: Nicolas Thomkins, Köln
La Fontaine Wandleuchte
Edelstahl gebürstet
Höhe 26 cm, Ø 25 cm
Tiefe zur Wand 40 cm
Gewicht ca. 1 kg
mit 3 Kaltlichtspiegeln
Halogen-Niedervolt 36°, 12V/20W